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Von Menschen, denen Flügel wachsen

Von Menschen, denen Flügel wachsen. Der Name einer Reihe, welche ich gerne in diesem Blog gestalten möchte. Eine Reihe voll mit meinen Gedanken und meiner Meinung. Hier möchte ich Themen festhalten, welche mich bewegen und zum Nachdenken anregen. Überlegungen, die inzwischen in vielen Köpfen einen festen Platz eingenommen haben, aber auch einfach Dinge, die mir in den Sinn kommen und mich nicht loslassen. Ich weiß nicht wohin das hier führt. Aber ich weiß, dass ich mir damit selbst helfen möchte. Dabei, über einiges einen klareren Kopf zu bekommen und alles ein bisschen bewusster wahrzunehmen.


Gedankenschnipsel №1

Es ist seltsam. Wirklich seltsam. Warum fällt es uns so schwer, uns selbst wertzuschätzen? Warum fällt es uns so viel leichter, schlechte Dinge über uns zu sagen, als Gutes oder worauf wir stolz sind? 

Nie sind wir uns genug.

Das beginnt schon mit unseren Äußerlichkeiten. Ich möchte immer aussehen wie jemand anders. Nicht direkt. Nicht exakt wie eine bestimmte Person. Aber ich eifere immer einem gewissen Stil nach, möchte diesen 1zu1 so umsetzen, wie er sich in meinem Kopf verankert hat. Selbst, wenn das vielleicht garnicht möglich ist. 

Ich meine, natürlich ist es gut sich weiterzuentwickeln, sich immer neu zu erfinden. Das ist wichtig. Wichtig für unsere Seele und unseren Kopf. Sonst wären wir irgendwann gelangweilt von uns selbst. Mir zumindest würde es so gehen.

Aber sollten es nicht Ziele sein, die wir mit uns vereinbaren können? Etwas aufeinander Aufbauendes? Etwas, was immer noch unsere Individualität aufzeigt und den Menschen, der wir eigentlich sind.

Ich werde immer ich sein, mein Gesicht immer mein Gesicht bleiben und meine Art mit Situationen umzugehen, sich nicht von einem auf den anderen Tag komplett verändern.

Meiner Meinung nach sollten wir lernen uns selbst mehr zu akzeptieren, anstatt uns immer nur verbessern und verändern zu wollen. Man muss sich ganz deutlich klarmachen, dass es uns als Person, als Menschen, nur einmal gibt und wir unser ganzes Leben lang mit uns auskommen müssen.

Da ist es doch viel naheliegender, sich miteinander anzufreunden und es nicht noch schwerer zu machen, als es ohnehin schon ist.

AKZEPTANZ. Akzeptanz unserer selbst und vor allem SELBSTLIEBE. Das ist etwas, was wir lernen und uns zu Herzen nehmen sollten. Denn erst dann können wir uns sinnvoll verbessern und verändern und dies auch nach außen weitertragen.